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Am Set mit Tom Cruise und Kenneth Brannagh
Als die Produktionsfirma “8. Babelsberg” mich im Juli 2007 anrief und fragte, ob ich eine Schauspielerin coachen könnte, die in einem Film perfekt Zehnfingerschreiben sollte, ahnte ich noch nicht, was dahinter steckte. Es handelte sich um Halina Reijn, die in dem Film über Stauffenberg, den T.C. in Berlin und Umgebung drehte (Arbeitstitel damals war “Rubicon”). So kam ich, wenn schon nicht als Schauspieler, so als Type-Teacher an den Set einer Hollywood-Produktion und machte die persönliche Bekanntschaft hautnah mit Tom Cruise, Kenneth Brannagh, Halina Reijn und der Crew, was eine interessante Erfahrung war.
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Auch, wenn ich die persönliche Bekanntschaft mit Tom Cruise machte, distanziere ich mich doch von der Sekte, der er angehört, nämlich Scientology. Auch ist es sicher löblich, wenn die Welt erfährt, dass nicht alle mit Hitler einverstanden waren. Und deshalb hat der Film mit Tom Cruise durchaus positive Aspekte und vor allem hoffentlich positive Wirkungen. Dennoch ist die Verehrung eines Mannes, der den Krieg nicht an sich ablehnte, sondern erst, als es zu brenzlig wurde und der Feldzug im Osten verloren zu gehen drohte, lächerlich.
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Fotos entnommen der Movie-Database
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Zufällig stand ich vor dem mir zugeteilten Wohnwagen als Tom Cruise zu dem seinen ging und mich, gemeinsam mit der Double-Kollegin für das Schreibmaschine schreiben, überschweglich begrüßte und uns Frau und Kind vorstellte. Ansonsten kam ich T.C. am Set selbstverständlich ständig sehr nah, wie das eben bei der Arbeit beim Drehen ganz normal ist ;-) Kollegen eben. Beeindruckender war für mich das kurze Gespräch mit Kenneth Brannagh über Shakespeare. Immerhin hatte ich als Schauspieler den Benedikt aus “Viel Lärm um Nichts” selbst gespielt, wie K.B. in dem Film, in welchem er auch Regie führte. Das Foto ist leider unscharf, weil das direkte Fotografieren am Set unerwünscht war. Deshalb ist es von einem Monitor aufgenommen. Ansonsten weiß ich jetzt wie Hollywood-Catering schmeckt und was für ein überzogenes Brimborium T.C. am Set aufführt, wenn Frau und Kind anwesend sind. Man muss sich, glaube ich, nicht immerzu laut Liebeserklärungen machen, die völlig überzogen wirken. Vor allem vor der Crew, die es ja ohnehin weiß ...
Die eigentliche Arbeit, nämlich Halina Reijn perfekt in Szene zu setzen, dass ihr Schreiben der Einsatzbefehle nach dem
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Der Start des Films sollte im August 2008 sein. Nun wurde er bis Februar 2009 verschoben, wie man im Web liest. Es gibt natürlich Gerüchte, warum. Einerseits ist wohl viel Film-Material im Kopierwerk vernichtet worden. Andererseits wird gemutmaßt, es musste wegen T.C.’s Darstellung noch einiges nachgedreht werden. Wer weiß. Die “Berliner Zeitung” schreibt in der Wochenendausgabe 24./25.05.2008 über die Ursachen einen Artikel unter dem Titel “Der schlechteste Film aller Zeiten”. Wenn er im Internet veröffentlicht wird, verlinken wir ihn hier. Mal sehn, wanns wird und ob Cersten Jacob im Abspann steht ;-) Hier der Link zum Trailer
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